Warmwasserspeicher

Finde schnell die besten Warmwasserspeicher und Untertischgeräte für deinen Einsatzzweck. Mit unseren Filtern und unserer großen Auswahl an Boilern namhafter Hersteller wirst du in wenigen Klicks fündig. Jetzt steht deinem Warmwasserkomfort nichts mehr im Wege.

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Warmwasserspeicher kaufen – Ein Ratgeber

Warmwasserspeicher, Boiler, Untertischgerät und Kleinspeicher – All diese Begriffe meinen dasselbe: Einen Warmwasserbereiter mit einem Wasserspeicher, der das Leitungswasser für den Haushalt erhitzt und bereitstellt. Wir erklären worauf du achten solltest, wenn du einen Warmwasserspeicher kaufen möchtest. Welche Unterschiede gibt es? Welche Vorteile und Nachteile hat ein Boiler hat und wie funktionieren die Geräte? All das erfährst du hier.

Eine goldene Wasserarmatur im Bad mit Schriftzug Hot
Warmwasserspeicher versorgen Bad und Küche © rgerber

Die Auswahl an Warmwasserspeichern ist groß. Sie lässt sich aber schnell eingrenzen, wenn du weißt wo und wie du den Boiler einsetzen möchtest. Relevant ist aber auch der Preis. Dieser kann je nach Größe und Hersteller zwischen etwa 50 Euro und 250 Euro für ein Untertischgerät und bei mehreren hundert Euro für größere Warmwasserspeicher liegen. Am besten definierst du schon vor dem Kauf des Warmwasserspeichers ein Budget und filterst die Angebote dahingehend. Dadurch wird das Angebot von vorneherein übersichtlicher und du kannst dich nun bei deiner Auswahl auf die technischen Merkmalen des Warmwasserspeichers fokussieren.

Komfort:
In Sachen Komfort spielt die Aufheizzeit eine Rolle. Also wie viele Minuten der Warmwasserspeicher braucht, um das Wasser auf 65 °C zu erhitzen. Das hängt nicht nur vom Gerät, sondern auch von der zu erhitzenden Wassermenge ab. Kleine 5 Liter Boiler haben eine Aufheizzeit von etwa 9 Minuten. Warmwasserspeicher mit 10 Litern kommen schon auf etwa 18 Minuten. Bei größeren Geräten kann das Aufheizen auch 30 oder gar 60 Minuten oder länger dauern. Dafür halten sie allerdings auch eine größere Menge Wasser vor.

Energieverbrauch:
Der Verbrauch eines Warmwasserspeichers richtet nach seiner Leistung und nach dem Bereitschaftsenergieverbrauch. Also wie hoch der Verbrauch für das Warmhalten des Wassers pro Stunde ist. Manche Geräte verfügen über einen Ecomodus um den Energieverbrauch zu reduzieren. Natürlich steigt der Verbrauch eines jeden Boilers maßgeblich, desto mehr Warmwasser du verbrauchst.

Funktionsumfang:
Im Gegensatz zu Durchlauferhitzern haben Warmwasserspeicher meist keinen großen Funktionsumfang. Zu nennen wären hier eine stufenlose Temperaturwahl, ein Ecomodus, ein Verbrühschutz und eine Antitropffunktion.

Hersteller:
In Deutschland gibt es einige namhafte Hersteller von Warmwasserspeichern, die qualitativ hochwertige Geräte mit hoher Lebensdauer produzieren. Für welchen Hersteller du dich entscheidest hängt also ganz von deiner persönlichen Vorliebe und dem jeweiligen Produktangebot ab. Bekannte Marken sind unter anderem Stiebel Eltron, Vaillant, Junkers, Buderus, Viessmann und Wolf.

Bewertungen:
Zuletzt solltest du bei deiner Auswahl auch Bewertungen und Meinungen anderer Kunden miteinbeziehen. Frage in deinem Bekanntenkreis nach Erfahrungen mit Warmwasserboilern oder lies die Bewertungen in Onlineshops durch. Die Anzahl der einzelnen Bewertungen sollte dabei eine große Rolle spielen. Je mehr Käufer einen Warmwasserspeicher ähnlich bewerten, desto valider ist die Bewertung.

Warmwasserspeicher: Diese Varianten gibt es

Untertischgerät oder Kleinspeicher

Untertischgeräte, auch Kleinspeicher genannt, werden unterhalb des zu versorgenden Wasserhahns montiert. Meist werden sie in der Küche unter der Spüle eingesetzt. Sie können aber auch für Waschbecken im Gäste-WC, in Werkstätten, Restaurants oder Garagen zum Einsatz kommen. Solche Kleinspeicher haben ein Speichervolumen von 5 - 15 Litern und sind damit auf einen geringen Warmwasserbedarf ausgerichtet.

Wandspeicher

Wandspeicher werden an der Wand, meist oberhalb der Entnahmestelle, montiert. Sie haben ein Fassungsvermögen von etwa 30 bis 150 Litern. Sie kommen an einzelnen Entnahmestellen mit mittlerem bis hohem Wasserbedarf, oder für die Versorgung einer ganzen Wohnung zum Einsatz und bieten so das Warmwasser zum Duschen, Baden und Händewaschen. Wenn du eine ganze Wohnung mit dem Warmwasserspeicher versorgen möchtest, raten wir dir zu einem Gerät mit einem hohen Fassungsvermögen. Geht es dir hingegen nur um eine die Versorgung einer einzelnen Dusche reichen kleinere Wasserspeicher bereits aus.

Standspeicher

Standspeicher sind die Riesen unter den Warmwasserspeichern. Sie haben ein Volumen von 200 - 1.000 Litern und versorgen damit ganze Häuser. Wegen ihrer Größe sind sie im Heizungskeller oder auf dem Speicher untergebracht. Wegen der längeren Transportwege des Wassers kommt es bei Standspeichern zu höheren Wärmeverlusten als bei Warmwasserspeichern, die näher an den Entnahmestellen platziert sind. Dafür bieten sie eine Lösung, meist gekoppelt mit der Heizungsanlage, für ein ganzes Gebäude mit mehreren Wohnungen.

Niederdruck-Boiler und druckfeste Boiler

Bei drucklosen oder auch Niederdruck-Boilern handelt es sich um kleine Untertischgeräte, die nur eine einzelne Zapfstelle versorgen dürfen. Sie kommen also in der Küche oder am Waschbecken zum Einsatz. Drucklose Boiler werden mit einer Niederdruck-Armatur mit drei Anschlussschläuchen betrieben und stehen nicht unter Wasserleitungsdruck. Wenn du die Armatur öffnest, um Warmwasser zu zapfen, fließt automatisch Kaltwasser von unten in den Boiler. Dieses verdrängt das gespeicherte Warmwasser, welches nun aus deinem Hahn fließt. Bei Untertischgeräten handelt es sich meistens um Niederdruck-Boiler.

Druckfeste Boiler sind für die Gruppenversorgung mehrerer Entnahmestellen gedacht und so gebaut, dass sie dem Wasserleitungsdruck standhalten können. Da sich Wasser bei Erhitzung ausdehnt haben druckfeste Warmwasserspeicher ein Sicherheitsventil, das zum Schutz vor Überdruck tropft und überschüssiges Wasser ableitet. Ein druckfester Boiler muss an Hochdruck-Mischbatterien mit zwei Anschlussschläuchen angeschlossen werden.

Vorteile und Nachteile eines Warmwasserspeichers

Vorteile

  • Sofort heißes Wasser bis zur Speichergrenze
  • Erhitzung des Wassers auf bis zu 100 °C
  • Untertischgeräte sind steckerfertig, sodass du sie leicht selbst montieren kannst
  • Kombination mit der Heizungsanlage möglich

Nachteile

  • Energieverbrauch durch Wärmeverluste beim fortlaufenden Warmhalten des Wassers
  • Je nach Volumen sind Warmwasserspeicher sehr groß
  • Legionellengefahr bei ungünstigen Temperaturbedingungen

Funktionsweise von Warmwasserspeichern

Warmwasserboiler speichern das einfließende Leitungswasser in einem Tank und erhitzen es dort mittels Heizspiralen. Das erhitzte Wasser wird nun im Tank so lange gespeichert bis du es benötigst. Deshalb werden Boiler auch Warmwasserspeicher genannt. Wenn du das Warmwasser über den Zapfhahn entnimmst, füllt sich der Warmwasserspeicher automatisch mit kaltem Leitungswasser. Wenn das warme Wasser also aufgebraucht ist, muss das Leitungswasser zunächst wieder erhitzt werden, bevor du weiter warmes Wasser zapfen kannst. Deshalb ist es wichtig, dass du einen Warmwasserspeicher kaufst, der ein für deinen Zweck ausreichend großes Fassungsvermögen hat.